Aktuelles

Standortpolitik zum Frühstück

Bezirksamtsleiter Dornquast zu Gast beim WSB

Saal Lübeck im H4 Hotel war für das Politische Frühstück des WSB reserviert

Gedankenaustausch der 45 Teilnehmer bereits vor dem Platznehmen am Frühstückstisch

Große Auswahl am Buffet

Frühstück mit guter Unterhaltung

WSB Vorsitzender Thomas Buhck begrüßte die Teilnehmer des Politischen Frühstücks

Bergedorfs Bezirksamtsleiter Arne Dornquast

Trotz weltweit wieder ansteigender Corona-Infektionen und entsprechend strenger gehaltener Sicherheitsvorkehrungen stand die Entscheidung des WSB zum „Politischen Frühstück 2020“ fest. Und immerhin: WSB Vorsitzender Thomas Buhck konnte 45 Teilnehmer, darunter Bergedorfs Bezirksamtsleiter Arne Dornquast, am Mittwoch, 30. September 2020, im Veranstaltungssaal „Lübeck“ des H4 Hotels an der Holzhude 2 begrüßen. Buhck: „Die Entwicklung der Corona Pandemie ist erschreckend. Aber beim Einhalten der Sicherheitsbestimmungen können wir uns zu dem Frühstück in der klassischen Form sehen. So lässt sich die Zusammenkunft mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten.“

Während des gut einstündigen Vortrags von Bezirksamtsleiter Arne Dornquast gab es zu dem in Bergedorf brennenden Thema um die Zukunft der Dove Elbe eine erfreuliche Auskunft, die offiziell erst in den Nachmittagsstunden aus dem Hamburger Rathaus verkündet werden sollte: Um einen Beitrag zur Verringerung des Hamburger Hafenschlick-Probleme zu leisten, steht laut Dornquast die Öffnung der Dove Elbe zum Tidestrom der Norderelbe nicht an erster Stelle. In der Machbarkeitsstudie, die dem Hamburger Senat am heutigen Tage vorgelegt werde, sei erstens die Haseldorfer Marsch genannt, gefolgt von der Alten Süderelbe in Hamburg-Finkenwerder/Francop. Die Bergedorfer Bürgerinitiative „Dove Elbe retten“ wird am 4. Oktober trotz des Ergebnisses an ihrer Demonstration auf dem Hamburger  Rathausplatz festhalten und 13.000 Unterschriften an den Senat überreichen.

In seinem Vortrag berichtete Dornquast von dem erfreulich hohen Arbeitseinsatz aller gut 680 Beschäftigten des Bezirksamts, in den Amtsstuben sowie im Homeoffice. Der Bezirksamtsleiter verwies auf die durch die Corona-Einschränkungen hervorgerufenen Schwierigkeiten der Wirtschaftsunternehmen und dass auch der Staat erheblich weniger Steuereinnahmen verbuche und noch verbuchen werde. Insbesondere im Bereich Gastronomie und Tourismus lägen die Einnahmen nur noch bei etwa 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die in einem Versuch geänderte Verkehrsführung der Bergedorfer Schloßstraße habe sich laut Dornquast weitgehend bewährt. Ein offizieller Umbau sei demnach denkbar.

Auf die Beschreibung der laufenden Wohnungsbauprojekte entlang des Schleusengrabens wies WSB Vorsitzender Thomas Buhck auf den nicht angepassten Bewegungsraum der dort lebenden Menschen hin. Dornquast: „Verkehrsraum ist nicht vermehrbar.“ Es könnten nicht alle mit dem Auto kommen.  Die Straße sei für die, die wirklich fahren müssen, darunter Handwerker. Zum Thema Verkehr ist 2021 ein Internationaler Kongress in Hamburg.

Dornquast wies darauf hin, dass der Bahndamm zwischen Bergedorf und Hamburg komplett eingezäunt werden, damit künftig keine Menschen zur Abkürzung von Wegen über das Bahngelände laufen und deswegen die S-Bahnen bis zu einer Stunde zum Nothalt gezwungen sind. Der Bau einer U-Bahn von Mümmelmannsberg über Boberg nach Oberbillwerder habe derzeit keine Priorität.

Für das gut 20.000 Einwohner zählende Wohnungsbauprojekt plant das Bezirksamt eine öffentliche Plandiskussion als Präsenzveranstaltung mit bis zu 650 Bürgerinnen und Bürgern. Weil im Bezirk Bergedorf kein dafür ausreichend großer Veranstaltungsraum vorhanden ist , soll voraussichtlich die Basketball-Halle der „Hamburg Towers“ in Wilhelmsburg gemietet werden. Dornquast: „Eine teure Angelegenheit mit Mietkosten im fünfstelligen Bereich.“

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