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Koffein-Schmiede ist auf einem gutem Weg

WSB Mitglied investiert in Gastronomie vor der Tür

Torben Puttfarken bereitet alle Spezialitäten zu, die Kaffeefreunde wünschen.

Torten, Kuchengebäck, Snacks und Suppen. In der Koffein Schmiede bekommt der Gast auch herzhafte Speisen.

Ein Herz aus Milchschaum. Fast zu schade, um einfach weggeschlürft zu werden.

Das Firmenschild am Eingang.

Außenansicht. Die neue Verkehrsführung in der Bergedorfer Schloßstraße scheint gut anzukommen.

Die Außengastronomie hat sich in Zeiten des Corona-Lockdowns als Retter in der Not erwiesen.

Als Torben Puttfarken (33) am 1. Oktober 2018 an der Bergedorfer Schloßstraße 18 seinen Gastronomiebetrieb „Koffein-Schmiede“ eröffnete, war von Corona und den vielen, das öffentliche Leben einschränkenden Bestimmungen bis zum Lockdown noch keine Rede. „Ich habe es inzwischen trotz allem geschafft, mir einen festen Kundenstamm aufzubauen“, sagt Puttfarken, „nur deshalb habe ich die schwierige Zeit bisher überstehen können.“

Zwei Jahre lang fühlte sich Puttfarken bereits als Mitglied bei den WSB Junioren gut aufgehoben. Inzwischen ist er WSB Mitglied der Gesamtrunde. Und als „Veerlanner Jung“, geboren in Kirchwerder, hat er auch einen Draht zum Edeka Markt Clausen in Curslack und zu Marlis Clausen, die als WSB Vorstandsmitglied aktiv ist. „Der WSB gibt mir Sicherheit, bei allem, was man als Unternehmer organisatorisch zu tun und zu lassen hat“, schildert Puttfarken seine Beweggründe zur Mitgliedschaft.

Ein Café zu betreiben, das sei schon immer sein Ding gewesen, betont er. Schon immer? „Ja, meine Oma war gelernte Köchin. Wir haben zusammen öfter mal Restaurant gespielt. Sie hat gekocht und ich habe Essen und Getränke serviert. Das hat mir immer sehr viel Spaß bereitet.“

So führte ihn auch sein Berufsleben in die Gastronomie. Er arbeitete als Betriebsleiter bei „Burger Lab“ an der Ernst-Mantius-Straße. Die Eigentümer schlossen die Bergedorf-Filiale allerdings und machten weiter in die Schanze. Dann kam Puttfarken das Ende des Eisladens „Tante Emma“ an der Bergedorfer Schloßstraße 18 äußerst gelegen und er zog mit seiner „Koffein-Schmiede“ ein.

Den frisch gerösteten Kaffee bezieht er von der Firma Public Coffee Roasters (Entenwerder/Rothenburgsort). Und die gemahlenen Bohnen verarbeitet er zu allen Spezialitäten, die das Kaffeetrinker-Herz begehrt. Kuchen und Tortenstücke aus der Konditorei, Snacks und herzhafte Suppen können bestellt werden oder auch eine Auswahl an Cocktails, Weinen und Spirituosen.

Dass die Fahrtrichtung auf der Bergedorfer Schloßstraße vor einem Jahr umgedreht und somit der pure Durchgangsverkehr ausgeblendet wurde, sieht Puttfarken positiv. Somit war es ihm auch möglich, Außengastronomie vor der Tür einzurichten. „Das hat mir das Überleben während des Corona-Lockdowns ermöglicht, als Innengastronomie geschlossen werden musste“, sagt er. Und ab 2022 wird seine Außengastronomie noch schöner. „Eine Tischlerei fertigt dafür eine neue Möblierung.“

Mit Außengastronomie und seiner mittlerweile regelmäßig erscheinenden Stammkundschaft hat sich Puttfarken eine weitgehend funktionierende Existenz aufgebaut. „Die schwierige Aufbauphase überstehe ich hauptsächlich, weil ich alleine arbeitete und keine fest angestellten Mitarbeiter zu bezahlen habe. Für Spitzenzeiten habe ich Aushilfen. Sechs Tage pro Woche kümmert sich Puttfarken um seine Gäste. Sonntags ist geschlossen, weil die außerhalb des Zentrums gelegene Bergedorfer Schloßstraße dann nur wenige Besucher zählt.

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