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Politisches Frühstück - Blick auf den Wandel

Bezirksamtsleiterin: Citymanagement kommt 2023

Das Politische Frühstück des WSB zählte gut 50 Teilnehmer

Vorne links die WSB Vorstände Thomas Buhck und Malte Landmann, rechts Bezirksamtsleiterin Cornelia Schmidt-Hoffmann

Am Büffet feine Speisen für den Frühstücksteller

WSB-Geschäftsführer Marc Wilken

Bezirksamtsleiterin Cornelia Schmidt-Hoffmann

Marc Wilken und Cornelia Schmidt-Hoffmann beim Vortrag zur Zukunft Bergedorfs

Seit dem 1. Oktober 2021 ist Cornelia Schmidt-Hoffmann die neue Bezirksamtsleiterin in Bergedorf und hat somit bereits ein gutes Jahr lang Erfahrungen in dem wohl vielseitigsten Stadtteil des Hamburger Ostens sammeln können.

„Es war ein sehr spannendes und arbeitsreiches Jahr“, sagte sie als Gastrednerin beim Politischen Frühstück des WSB am Mittwoch, 2. November 2022, 8 bis 9.30 Uhr, im Hamburg-Saal des Bergedorfer H4-Hotels an der Holzhude.  Cornelia Schmidt-Hoffmann, die ihren Wohnsitz in Neu-Allermöhe hat, war schon einmal Gastrednerin beim Politischen Frühstück des WSB, und zwar kurz nach ihrem Amtsantritt vor einem Jahr. Seitdem ist viel geschehen.

Durch den am 24. Februar 2022 von Russland auf die Ukraine gestarteten Angriffskrieg hat sich die Weltlage inzwischen deutlich gewandelt und wird in Deutschland unter anderem für jeden spürbar durch Energie-Knappheit, unterbrochene Lieferketten und in allen Lebensbereichen steigende Kosten.

Die Kostenexplosion wird vermutlich auch im Bezirk Bergedorf dazu führen, dass insbesondere im Bausektor manche Projekte an Tempo verlieren oder gar zum Stillstand kommen. Schmidt-Hoffmann: „Es liegen inzwischen weniger Bauanträge vor und bei genehmigten Bauvorhaben schauen die Investoren bei der Realisierbarkeit auf die Kosten.“ Vor Vollendung stehen in Bergedorf die Projekte „Körber Haus“ und „Bergedorfer Tor“.

Mit einem Verlust von mehr als 2000 Arbeitsplätzen könnte es Bergedorf treffen, wenn die Hauni-Werke, wie beabsichtigt, ihren Standort an der Kampchaussee verlassen und andernorts einen neuen Industriebetrieb hochziehen. Cornelia Schmidt-Hoffmann wünscht sich als Lösung, dass das für Industrieansiedlung vorgesehene Areal an Curslacker Neuer Deich/A25 (ehemals wegen Tellerschnecken-Umsiedlung gestoppt) für Hauni noch infrage kommen könnte. Ansonsten betont sie, dass die Stadtplanung in Bergedorf an Gewerbe- und Industrieflächen denke.

Bergedorfs Innenstadt befindet sich ebenso im Wandel. In Zukunft werden die Menschen vermutlich weniger durch große Kaufhäuser und Filialisten zum Einkaufen ins Zentrum gelockt. Kleiner, inhabergeführter Einzelhandel, Gastronomie und Servicebetriebe, alles Spezialisten, dürften für Lebendigkeit sorgen. Auch an Spielplätze für Kinder wird gedacht. Ein Citymanagement soll die kommenden Jahre in Bergedorf dafür die Weichen stellen. Die Bezirksamtsleiterin berichtete, dass vom Bund die notwendigen Fördermittel vor einer Woche bereitgestellt wurden. WSB-Vorsitzender Thomas Buhck dankte der Verwaltung in dem Zusammenhang für ihren Einsatz, den er als „außerordentlich energieaufwendig“ einschätzte.

Malte Landmann, ebenfalls WSB Vorstand, blickte auf den Verlust an Parkplätzen und Parkhäusern in Bergedorf und Lohbrügge. Nach Schließung des ehemaligen Penndorf-Parkhauses an Rektor-Ritter-Straße/Neuer Weg, sind nun auch die Tage des Parkhauses an der Schloßstraße in Bergedorf und wohl auch die des Parkhauses am Hein-Möller-Weg in Lohbrügge gezählt. Cornelia Schmidt-Hoffmann: „Wir schauen uns die Verkehrsentwicklung an. Wir haben auch viele Radler, die in die Stadt wollen.“

WSB-Geschäftsführer Marc Wilken stieß bei der Bezirksamtsleiterin auf Zustimmung, dass der WSB als Vertretung der örtlichen Gewerbetreibenden mehr Mitsprache bei Gestaltung und Nutzung der Innenstadt bekommen sollte. Wilken hatte zuvor beim Politischen Frühstück die Ergebnisse einer Kurzumfrage zu Wirtschaftsaussichten  der örtlichen Unternehmen vorgestellt.

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