Weihnachten kann kommen

Martinsmarkt sendet positive Signale

Der Martinsmarkt-Laternenumzug zum Abschluss des verkaufsoffenen Sonntags endete in der Alten Holstenstraße vor dem Marktkauf Center

Der Martinsmarkt am Sonnabend und Sonntag, 3. und 4. November 2018 bei der Bergedorfer St. Petri und Pauli Kirche und der zugleich vierte verkaufsoffene Sonntag des Jahres bescherten der Innenstadt gut 70.000 Besucher und dem örtlichen Einzelhandel damit auch jede Menge Kunden.

Der verkaufsoffene Sonntag trug zum Martinsmarkt auch noch die Mottozeile „Kultur“, womit für die Besucher Bergedorfs ein abwechslungsreiches Programm verbunden war. Im CCB lief beispielsweise eine Castingshow mit Suche nach Talenten für Gesang, Film und Fernsehen. Und im Marktkauf Center lebten in einer Ausstellung die 1950er Jahre wieder auf. Da gab es Dinge zu sehen, die die heutige 60plus-Generation in ihrer Kindheit kennengelernt hatte. Bei Kaffeeröster Timm wurde das 100jährige Bestehen der Firma gefeiert. Viele Kunden nutzten die Gelegenheit, mal hinter die Kulissen des Betriebs zu schauen. Und auch bei Ikea in Moorfleet war Programm für Groß und Klein – unter anderem mit Buchspenden. Zu den Höhepunkten zum Abschluss des verkaufsoffenen Sonntags zählte ein Laternenumzug durch die Innenstadt von Bergedorf und Lohbrügge mit Spielmannszug und Reitern. St. Martin saß auf einem Schimmel.

Der Martinsmarkt vor der Kirche und in den Gemeindehäusern stand diesmal auch im Blickpunkt des N3-Fernsehens mit einem umfangreichen Beitrag im „Hamburg Journal“. Auch die Bergedorfer Zeitung berichtete wieder ausführlich vom Martinsmarkt und dem verkaufsoffenen Sonntag.

Die Veranstaltungsorganisatorin Veronika Vogelsang, die im Auftrag des Bergedorfer Wirtschafts- und Stadtmarketingverbands WSB das Marktprogramm auf die Beine gestellt hatte, zeigte sich zufrieden mit den Besucherzahlen und dem Interesse der Kundschaft. Sie sagte, sie habe trotz des zwar trockenen aber tristen Novemberwetters viele gut gelaunte und entspannte Menschen mit vielen vollen Taschen gesehen. Das seien gute Zeichen für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft.